Manchmal kommt es anders als man denkt Teil 4

Babes

Manchmal kommt es anders als man denkt Teil 4
Wie es weiter ging möchtest du wissen?

Wie ich es im Studium von ihm schon erfahren hatte, wurde er auch immer fordernder und darunter litt die gemeinsame Arbeit an meinem Buch.
Natürlich machte ich ihn darauf aufmerksam, aber er ignorierte es. Kaum waren wir über einem Kapitel hatte er schon wieder die Hände an mir. So eine Sex süchtige Person zu erleben ist auf Dauer nicht ertragbar und ich machte so langsam Anstalten, zu überlegen, wie ich über den Verlag einen anderen Mitarbeiter konsultieren könnte.

Und dann kam er einfach nicht mehr und stell dir vor, der Verlag verschob das Projekt. Da ich aber einen Vertrag hatte und schon Vorschuss geleistet wurde, ich diesen aber verplant hatte, lag mein Buch auf Eis. Eine Situation, die mich in ernste Schwierigkeiten versetzte. Die Monate gingen hin und meine Dozentenstelle an der Uni hielt mich gerade so über Wasser. Ständig wurde ich vertröstet, dass sich so schnell kein neuer Lektor finden ließe, auch wurde mir nicht mitgeteilt, warum Andreas nicht mehr erschien.

Dann kam ein Brief und ich wurde informiert, dass sich eine Andrea Schwan bei mir melden würde und das Buch nun auf den Markt kommen soll.

Über die Verlagssekretärin wurde mir ein Termin genannt und ich sollte an einem späten Nachmittag zu einer Privatadresse erscheinen. Eigentlich ein unüblicher Vorgang, aber mir war das in dem Moment egal, so ich doch froh war, dass es weiter ging.

Vor dem genannten Haus blieb ich stehen und konnte es kaum fassen. Eines jener Bürgerhäuser in Schwabing, dass mit 7 Stockwerken nach außen keinen besonderen positiven Eindruck machte, zumal ich durch die offene Tür in einen Flur trat, in dem erst die Klingeln angebracht waren und ich mich vergebens nach einem Aufzug umschaute.

Ich klingelte dann bei Schwan und eine sanfte Altstimme vertröstete mich der vielen Treppen: “Kommen sie bitte hoch und lassen sie sich Zeit.”
Damals hatte ich wirklich keinerlei Kondition und oben angekommen, war ich dermaßen aus der Puste, dass ich an gar nichts mehr denken konnte. Wenigstens war die übliche Aufregung, mit einem neuen Menschen zusammenzutreffen, auf den es ankam, hinten angestellt.

Die einzige Tür auf dem Flur stand offen und so trat ich gleich an, als ich von innen in einem hellen glockigen Ton hörte. ” Komme herein, ich bin gleich fertig?”

Komm herein? Unten an der Tür noch ein “sie” und ohne sich gesehen zu haben ein vertrautes “du”?
Und ja, die Stimme klang irgendwie vertraut, aber ich konnte sie nicht richtig zuordnen. Welche Frau kannte ich bei dem Verlag?

Ich schloss hinter mir die Tür und trat durch einen Bogendurchgang in ein großes Zimmer, darin viele Bücher und in Mitten ein rotes Plüschsofa in Hufeisenform, davor ein Glastisch mit geöffneter Sektflasche und zwei eingeschenkten Gläsern.

Kurze Zeit später hörte ich hinter mir. ” Setz dich doch.” Mehr nicht.
Ich drehte mich um und mir fiel die Kinnlade nach unten und musste einen Ausdruck im Gesicht haben, als wenn ich einen Geist gesehen hätte.

Vor mir stand eine große attraktive Frau im blauen Sommerkleid, dezent geschminkt und lächelte mich an, als wenn wir die besten Freundinnen wären, ja umarmte mich auch auch so, gab mir auf jede Wange zwei kleine Küsse und schaute mir tief in die Augen.

“Na, gefalle ich dir?”

“Ich, … ich… äh….Kennen wir uns?”
Die Frage beantwortete ich mir gleich selbst, als ich mich halbwegs fasste.

“Andreas?, äh sorry Andrea? oder … wie?”

“Ja ich bin´s, oder besser gesagt, ich war Andreas und jetzt Andrea.”

Sie, er. Sie hat mich überwältigt. Da stand eine wunderschöne Frau vor mir und obwohl ich selbst eine bin, in Rede und Antwort sonst nie verlegen, brachte ich nicht viele Worte hervor und flüchtete mich in banale Komplimente.

Die Rede schwang sie und somit wurde ich aufgeklärt.

“Wie es zu ihrer Verwandlung kam, weiß ich gar nicht mehr genau, aber dass sie in der Richtung schon etwas angedeutet hatte, habe ich dir ja erzählt?”.

“Und diese Andrea ist die Störenfriedin von deinem Vortrag.”
“Ja.”
“Ist die Frau mit allem drum und dran bzw. drum und ab?. Ich meine sieh scheint einen prallen Busen zu haben, aber was ist mit seinem / ihrem Schniedel?”
“Busen hatte sie damals nur einen kleinen Ansatz und wieweit das drapiert war, keine Ahnung, was fragst du nach ihrem Busen?. Du hast aber genau hingeschaut.”
“Und ihr Ding da?” versuchte ich abzulenken. Ich konnte schlecht sagen, dass die Frau, die vorher vor mir saß, mich dermaßen erregte und nicht nur mit ihren Äußerungen, sondern auch mit ihrem Äußeren sehr viel Eindruck machte.
“Weiß ich nicht, ich habe nie erfahren, ob sie sich den abschneiden ließ, aber sie hat es nebenbei mal erwähnt, dass er weg soll.”

“Na komm, du warst intim mit ihm und dann keine Infos darüber?”
Jetzt wollte ich alles wissen, aber mein Frauchen zierte ich, da weiter zu sprechen.
“Nun, bei dem ersten Treffen, entschuldigte sie sich für ihre ganzen Aufdringlichkeiten und ihr Verhalten mir gegenüber und ob wir Freundinnen bleiben könnten. Sie meinte, dass sie auf dem Besten Weg sei, ihr Sexualverhalten völlig zu ändern und dass ihr dabei die Hormone, die sie nahm helfen würden.”

“Sie hat dich also nicht mehr belästigt.”
“Nein überhaupt nicht, sie war zwar immer noch so präsent und dominant. Jetzt würde ich aber sagen, sie war von da ab mehr zickig als dominant und ob sie sich nun um operieren lassen wollte war schon aus einem Grund kein Thema mehr, weil mich die Situation überforderte.”
“OK und was geschah dann?”
“Nach ein paar Treffen war ich immer noch nicht bei der Sache, zumal sie sich wirklich wie eine eine Pseudofreundin aus einem schlechten Film verhielt. Ihre Ausdrucksweise war eher einer Modellschule angelehnt, als einer wissenschaftlich arbeitenden Lektoren eines angesehenen Verlags.”
“Und was hieß das.”
“Ich habe den Verlag informiert, dass ich die neue Lektorin nicht akzeptieren kann und weil ich mich vorher rechtlich erkundigt habe, konnte ich aufgrund der Verzögerungen aus dem Vertrag herauskommen. Mein Anwalt meinte sogar, dass ich den Vorschuss als Regressverpflichtung des Verlags nicht zurückzahlen habe.”

“Das haben die akzeptiert?”
“Ja, weil sie mit dieser Andrea anscheinend schon mehr Probleme hatten und das Maß hier wohl voll war, aber mehr weiß ich da auch nicht mehr und war nur froh, dass ich raus war.”
Was ist mit deiner Beziehung zu Andrea geworden. Die hat doch bestimmt reagiert.”

“Nein hat sie nicht, um es genau zu sagen, ich habe sie einfach nicht mehr getroffen und sie verschwand einfach. Ich habe nicht viel von ihr gehört. Sie ging anscheinend zu einer Fachzeitschrift und ist seit dem journalistisch unterwegs. Gesprochen habe ich sie nie mehr, bis eben heute Nachmittag und von Sprechen kann eigentlich gar keine Rede sein.

“Warum hast…..” hier unterbrach mich meine Frau.
“Genug. ich bin müde und will nicht mehr darüber sprechen, außerdem habe ich dir alles gesagt.”

So ganz konnte ich ihr das zwar nicht glauben, aber weil ich sie kannte, dass es Bereiche in ihrem Leben gab, die sie selbst noch nicht verarbeitet hatte, beließ ich es dabei.

“Wie schaut es dann mit dem weiteren Abend mit uns aus?” dabei strich ich ihr über ihre Beine.
“Ich bin einfach nur fertig und würde gern nur noch schlafen. Machen wir morgen früh aus, wie wir das restliche Wochenende angehen.” und da wir unsere Hotelbuchung bis Sonntag laufen hatten, hatten wir die nächsten zwei Tage noch genug Zeit für uns und da unsere Kinder von den Großeltern versorgt wurden, freute ich mich auf eine Stress freie Zeit.

“Wenn du Hunger hast, geh doch alleine los und neben an wird auch ein kleines Konzert geboten.”
“OK, ich muss auch wirklich etwas essen und ein wenig Ablenkung von dem Kriegsthema täte mir ein wenig Musik ganz gut.” erwiderte ich und machte mich darauf gleich auf den Weg nach unten, da meine Frau schon im weg dämmern war. Ja, sie sah lecker aus, wie sie so da lag und obwohl meine Vorstellungen für den Ausgangs des Tages eine andere war, als allein mich zu verköstigen, war ich jetzt nicht betrübt, loszuziehen und ungehindert mich einem großen Steak hinzugeben, ohne eben die Nörgeleien meiner vegetarischen Gattin aushalten zu müssen.

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Die Leser meiner Geschichte benötigen wahrscheinlich ein wenig Geduld, bis sich die Erotik, der Sex entfaltet.
Man möge mir verzeihen und ich verspreche, dass der Sex nicht zu kurz kommt, aber mir ging es eben auch um das Hineinkommen in die folgenden Ereignisse. Nicht den reinen Sex in den Vordergrund zu stellen, sondern auch die Psychologie genauer zu betrachten, also wie Menschen unterschiedlichster Vorstellungen zusammen kommen und sich auf intimste Weise nähern.Für den Leser, der mehr auf Hardcore wert legt, ist diese Geschichte definitiv nicht geeignet.Ich möchte auch nicht zu viel verraten, um einen gewissen Überraschungseffekt nicht zu zerstören.

In der Entwicklung der Geschichte könnte man natürlich schon auf den Ablauf schließen, dennoch bleibt ein wenig Ungewissheit.

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