Mal so, mal so, mal so

Mal so, mal so, mal so
Mein Liebhaber war noch einmal beruflich fort. Nur diesen Nachmittag.
Ich war allein in diesem wunderbar gelegenen, aber einsamen Häuschen mit der wahnsinnigen Aussicht. Ich mochte nicht lesen und zum Schlafen war mir auch nicht zu mute. So machte ich eine kleine Wanderung rund um die Hütte und etwas weiter weg, dorthin, wo die Aussicht ins Tal so toll ist und dann an den kleinen einsamen See. Dort schwamm ich noch ein paar Runden, kühlte mich nach der Hitze der Wanderung etwas ab. Ich ließ mich in der warmen Luft trocknen. Dann ging ich wieder zum Häuschen zurück. Erst setzte ich mich in den Liegestuhl auf der Terrasse, aber dort schwitzte sofort. Schließlich ging ich mich duschen, der Abkühlung wegen und sowieso …
Als ich fertig war, mir ein paar leichte Sachen übergestreift hatte und wieder nach unten ging, war mein Liebhaber da.
Er sitzt auf dem Sofa, noch immer in Businesskleidung, aber ohne Jackett, in weißem offenem Hemd, hatte sich ein Glas Rotwein und ein Glas Wasser geholt und schaut durch die offenen Terrassentüren in diese wunderbare Landschaft. Ich weiß nicht, ob er mich hört, aber er rührt sich nicht. Erst als ich mich hinter ihn stellte, mich über ihn beuge und ihm einen Kuss gebe, scheint er mich wahrzunehmen. Seine Hand liebkost meinen Kopf und wühlt sich in mein Haar.
Komm her, setzt dich zu mir, sagt er.
Ich gehe um das Sofa herum und setze mich zu ihm.
Na, wie war es? Versuche ich ein Gespräch zu beginnen.
Mmmhh, brummt er.
Dann sagt er, tu mir einen Gefallen, zieh dich aus, lege deinen Kopf auf mein Bein und sei einfach nur da.
Seine Stimmung scheint gedrückt. Er nimmt mir etwas die Freude und auch die lustvolle Erwartung, auch wenn ich mich entblößt zu ihm aufs Sofa legen soll.
Ich komme seiner Bitte nach, gehe nach oben, lege meine Kleidung ab, gehe wieder zu ihm hinunter und lege mich, so wie er es wünscht, neben ihm auf das Sofa. Meinen Kopf lege ich mit dem Gesicht zu ihm, sehr nahe an seinem Schoß, auf sein Bein. Ich liege auf der Seite, meine Beine habe ich angewinkelt und angezogen. Ich liege fast in der Embryonalhaltung.
Sofort legt er seine Hand auf meinen Brustkorb und Arm, die Fingerspitzen ruhen schon auf meinem Rücken. Seine Hand fühlt sich warm an, liegt leicht, aber irgendwie auch schwer auf mir. Sie fühlt sich wie – auf mir abgelegt – an, aber positiv. Sie ruht sich auf mir aus und schöpft neue Kraft, zieht neue Kraft aus der Wärme meiner Haut. Ich finde das gut. Es gefällt mir. Soll er aus der Berührung mit mir Kraft für sich schöpfen.
Ich schließe meine Augen. Zu sehen gibt es für mich nichts. Ich spüre, er braucht jetzt Ruhe – und die will ich ihm gönnen und geben, sie ihm lassen.
Es fühlt sich für mich nicht verkehrt an, so ohne Kleider hier neben ihm zu liegen. Und es freut mich, wenn ich so zu seiner Entspannung beitragen kann. Mein Nacktsein, ich fühle mich neben ihm nicht entblößt – eher im Gegenteil – empfinde ich als gut so, in dieser Situation. Ich fühle mich so neben ihm liegend als gut gekleidet. Es hat jetzt etwas normales, meine Kleidung ist keine Kleidung ist meine Haut und in ihr fühle ich mich neben ihm sicher und geborgen. Seine Hand, nein er, er schützt mich. Für mich gibt es nichts zu befürchten. Und für ihn bin ich die Stütze seiner Hand und – ich hoffe es – die Quelle neuer Kraft.
Ich höre ihn Wein oder Wasser trinken und fühle auch seine Bewegung. Dann bewegt er sich nicht mehr. Es ist ruhig. Das Heben und Senken seines Brustkorbes beim Atmen spüre ich, allerdings mit dem Kopf auf seinem Bein sehr deutlich abgeschwächt. Ich höre von draußen Vögel und Grillen. Es ist friedlich hier. Es ist warm. So zu liegen, direkt bei meinem Liebhaber, ist angenehm, ist auch für mich beruhigend.
Ich höre ihn leicht seufzen.
Gleich kommt mein Freund mit seinem Geschäftspartner vorbei, sagt er leise, fast zu sich selbst.
Ich sehe erschrocken zu ihm auf. Er sieht noch immer in die weite Landschaft.
Ich stehe auf, oder besser will es tun. Doch er hält mich zurück.
Bleib, sagt er zu mir, bleib. Es ist mir sehr wichtig, dass du bleibst.
Und es hörte sich nicht mehr nach einer Bitte an.
Ich will mir etwas anziehen, sage ich zu ihm.
Nein, bleib so!
Ich schüttle innerlich meinen Kopf. Wieso frage ich mich, wieso soll ich nackt vor seinem Freund und seinem Geschäftspartner sein? Warum sollen sie mich entblößt zu sehen bekommen? Warum darf ich mir nichts anziehen? Aber komme seiner Bitte, seiner sehr deutlichen Bitte nach.
Ich lege meinen Kopf wieder auf seinem Bein ab. Aber ruhig bin ich jetzt nicht mehr. Unwillkürlich zeihe ich meine Beine noch etwas mehr an. Ich starre auf den Stoff seiner Hose.
Seine Hand liegt jetzt feste auf mir. Sie schützt mich – vielleicht, aber sie hält mich hier fest, und das spüre ich sehr genau. Jetzt bin ich nicht mehr seine Kraftquelle sondern sein Eigentum, bei dem es gilt seine Kraft und Macht zu demonstrieren. Ich habe zu gehorchen. Seine Hand zeigt seinen Besitz an. Ich gehöre ihm. Ich bin Sein.
Wie schnell sich doch etwas verändern kann …
Unruhe übernimmt immer mehr Raum in mir.
Ich komme mit meinen Gedanken nicht weiter. Ich höre, wie sich Schritte über die Terrasse nähern.
Mein Liebhaber bleibt sitzen, rührt sich nicht. Seine Hand liegt weiter auf mir – schützend, aber vor allen Dingen – besitzanzeigend. Sie ist mein. Ein ganz klare Aussage und für die Gäste auch eine ganz klare Ansage.
Ich höre das Schnaufen des Sessels, als sich jemand in ihn setzt. Der Zweite setzt sich zu uns, zu mir, zu meinen Füßen auf das Sofa.
Mir wird es eng hier.
Die Männer begrüßen sich nicht. Ich bin froh darum, so muss ich es auch nicht machen, brauche mich nicht aufzurichten, brauche ihnen nicht meinen Vorderseite, meinen Bauch, meine Brüste zu präsentieren.
Auch wenn im Augenblick nichts gesagt wird, ist es hier nicht wirklich ruhig. Angespannte Stille liegt im Raum. Und ich liege mittendrin. Kann nicht weg aus einer Szene, von der ich das Gefühl habe, sie geht mich nichts an.
Ich warte gespannt.
Und ich spüre, wie mich Blicke betrachten. Über meinen Rücken wandern sie, von meinem Nacken, entlang den sichtbaren Knubbeln meine Wirbelsäule hinunter bis zu meinem Po.
Und von dem, der zu meinen Füßen sitzt, spüre ich die Blicke, wie sie über meinen Rupf gleiten, entlang meiner angewinkelten Beine bis zu meinen Füssen. Und von dort springen sie auf meinen Po. Ich kann nicht beurteilen, ob meine Anus direkt von ihm zu sehen ist oder gar meine Scheide? Aber es fühlt sich so an, als könne er sie sehen.
Ich bin dankbar für die Hand meines Liebhabers, die auf mir liegt, die mich als seinen Besitz ausgibt (wie gern bin ich jetzt „sein Besitz“), die mich schützt (wie gern begebe ich mich jetzt unter seinen Schutz).
Wieder dieser schnelle Wandel, von Kraftquelle zur Machdemonstration zur Schutzmacht.
Vermutlich wurde mein Liebhaber fragend angesehen, denn er sagt unvermittelt, sie bleibt hier, ich habe es ihr versprochen.
Mir hat er nichts versprochen. Aber vermutlich braucht er diese Aussage den anderen gegenüber, jetzt. Sie soll wohl seine Position stärken, wobei auch immer.
Seine Hand streicht mir dabei über meinen Rücken, tätschelt mich dort ein wenig, vielleicht soll es sogar die Andeutung einer Liebkosung sein? Jedenfalls finde ich die Geste für mich stärkend und schützend.
Eine fremde Stimme beginnt zu sprechen. Ich verstehe die Sprache nicht – überhaupt nicht, keine Andeutung, keine hinein gewürfelten Wörter, nichts!
Ich liege hier, für meinen Liebhaber sehr gut, sehr ansprechend gekleidet. Und für die beiden anderen: entblößt! Ohne irgendeine, irgendwie geartete Bedeckung. Das Gefühl gegenüber den beiden anderen überwiegt. Ich fühle mich vor ihnen nackt, hier und jetzt nackt und entblößt im negativen Sinne dieser Wörter.
Ich versuche noch etwas näher an meinen Liebhaber zu rücken, fort von dem anderen, der zu meinen Füßen sitzt.
Das Gespräch der Dreien gleitet erstaunlich ruhig daher, eigentlich hatte ich anderes erwartet, wo ich doch offensichtlich als beruhigender Puffer gedacht und daher dabei bin. Aber entweder, ich beruhige sie mit meiner puren nackten Anwesenheit tatsächlich oder das Thema ist gar nicht so kontrovers wie mein Liebhaber wohl befürchtete. Seine Hand nimmt er gelegentlich zum Gestikulieren von meinem Rücken, legt sie aber stets wieder dorthin.
Der ruhige Gesprächsfluss entspannt mich. Ich beginne zu spüren, wie verkrampft ich liege. Ich strecke mich ein klein wenig. Mein Liebhaber nimmt dies zum Anlass mich ganz auf den Rücken zu drehen.
Von mir aus ist das nicht so gewollt, ich möchte mich nur ein wenig strecken. Aber ich möchte mich nicht noch mehr von mir den beiden anderen öffnen und zeigen müssen. Mein Wunsch ist, mein Rücken soll – muss – ihnen genügen. Aber ich möchte vor den beiden anderen jetzt auch nicht in einen Machtkampf mit meinem Liebhaber eintreten. Ich befürchte, ich würde ohnehin den Kürzeren ziehen, und außerdem, so ist mein Eindruck, ohne dass ich weiß, was der Inhalt ihres Gespräches ist, ich würde ihm möglicherweise dabei schaden. Das möchte ich auf keinen Fall.
Also drehe ich mich ihm zu Liebe, so wie ich sowieso schon ihm zu Liebe hier so liege, auf den Rücken. Meine Hände lege ich auf meinem Bauch zusammen. Meine Vorderseite präsentiere ich den beiden anderen. Oder ist es eher meine Liebhaber, der mich hier präsentiert nach dem Motto, sehet her, mein neuer Porsche, meine neues Edelmountainbike, meine neue Liebesgespielin?
Zu meinen Füßen, so sehe ich jetzt, sitzt sein Freund. Im Sessel sitzt jemand mir Fremdes.
Aber beide schauen jetzt, nein, ich muss schreiben, natürlich schauen jetzt beide auf mich, wollen möglichst alles und jedes Detail von mir direkt sehen.
Mein Liebhaber legt betont langsam seinen Unterarm und seine Hand über meine Brüste, lässt den Beiden aber genügend Zeit viel hinzusehen.
Er zelebriert die Bewegung so, dass jeder weiß, schaut hin, sie gehört mir, sie ist mir, mein Eigentum, mein Spielzeug …
So empfinde ich jedenfalls seine Bewegung.
Sie widerspricht meinem Selbstverständnis.
Aber, sie beruhigt mein Unsicherheitsgefühl.
Die Geste scheint in der einvernehmlichen Sprache dreier Männer gesprochen zu sein. Sie scheinen die Aussage der Geste zu verstehen. Sie hätte wohl jeder Mann verstanden, vermute ich.
Als nächstes, so kann ich mir vorstellen, beginnen die Machtspiele der Männer, um mich, um das Weibchen in ihrer Mitte. Für sie das paarungswillige Weibchen! Das Weibchen, das den Nachwuchs des glorreichen Siegers austragen darf, ihre Gene mit seinen überlegenen Genen mischen darf. Und in diesem Reigen bin ich dann nur ihr Objekt, die Trophäe des Sieges ihres Machtkampfes.
Mein Liebhaber versucht seinen Besitz zu verteidigen, versucht sein Weibchen vor dem Zugriff der fremden Männchen zu sichern, will sich sein alleiniges Begattungsrecht erhalten. Die Aggression der anderen beiden wird versuchen genau dies aufzubrechen …
Oh Gott, denke ich, jetzt komm mal runter. Wir sind hier immer noch in einer menschlichen Zivilisation. Gut, mein Liebhaber wollte mich nackt bei diesem Treffen dabei haben. So ist es nun. Die andern werden jetzt weder über ihn herfallen und danach über mich noch direkt über mich.
Sicherheitshalber setzte ich mich doch auf den Schoß meines Liebhabers auf, lege meine Arme um ihn und signalisiere so – hoffentlich – ich bin die SEINE, sein Weibchen, ich paare mich ausschließlich mit ihm (so sagt man doch im Biologiedeutsch für „primitivere“ Kreaturen als die Spezies Mensch, wenn sie um des Nachwuchses willen Geschlechtsverkehr haben?).
Ach, wieder diese „schrägen“, nichts nutzenden, mir selbst angsteinflößenden Gedanken. Ich lege meinen Kopf an seinen, sehe nach hinten in die Küche des Häuschen. Mein Liebhaber hat den einen Arm um mich, meine Taille, und die Hand des anderen Arms auf meine Brust gelegt. Es fühlt sich für mich – in dieser ungewöhnlichen Situation – richtig und gut an. Es verleiht mir irgendwie etwas mehr Sicherheit, Sicherheit vor der vermuteten Lüsternheit und Geilheit der anderen. Er schützt meine Brust, meine Brüste und mit seiner anderen Hand meine sexuelle Integrität.
Es ist ja auch schon irgendwie „schräg“, denke ich. Ich bin als einzige Frau hier dabei. Das liegt noch im Bereich des Normalen. Die drei Männer sind mehr oder weniger auf mich fokussiert, was gelegentlich auch normal sein soll und sogar ich hin und wieder genieße. Die drei Männer sind in Berufs-/Geschäftsbekleidung hier. Auch das ist selbst mit einer fachfremden Frau zusammen normal. Aber dann sitze ich als fachfremde Frau auf dem Schoß meines Liebhabers und bin dabei splitterfasernackt, sitze entblößt vor ihnen. Schon das Bild allein könnte in der Erotikwelt gut ankommen.
Klar, die drei Männer unterhalten sich, aber ich weiß nicht worüber, ich verstehe die Sprache leider nicht.
Und jetzt beginnt mein Dauerlauf im Kopf wieder. Die reden über mich. Ich bin der Mittelpunkt, das Thema ihres Gesprächs. Ohne, dass sie es mit ihrer Körpersprache und ihren Augen ausdrücken, unterhalten sie sich über meine körperlichen Vorzüge und Handicaps, bewerten meinen Körper und einzelne Partien von ihm, wägen das Für und Wider von ihnen genau ab. Und ich kann noch nicht einmal ihr Urteil verstehen. Vielleicht gut so, aber es ärgert und ängstigt mich doch.
Und dann die Vorstellung des kommenden Kampfes, wer als Platzhirsche den Harem gewinnen wird (obwohl, der ist ja sehr klein – aber vielleicht wird der Kampf gerade dann umso heftiger und das Zwangskopulieren des Sieger mit dem umkämpften Weibchen umso ungestümer?).
Die Beute ist ja schon appetitlich angerichtet, sie ist schon nackt, jeder weiß, was er erwarten darf, sie ist vorbereitet zur Besteigung durch den erfolgreichen Platzhirsch.
Vielleicht reicht aber auch schon eine kleine Unaufmerksamkeit der Rivalen und der Schlauere, der Motiviertere, der Aggressivere nimmt sich heimlich und schnell, worum gekämpft wird. Und schon ist der nächste Nachwuchs mit den eigenen Genen gezeugt und die anderen beiden haben das Nachsehen, obwohl einer von ihnen möglicherweise hinterher als Sieger hervor gehen wird.
Oh Gott, denke ich wieder. Sind das jetzt Befürchtungen oder Hoffnungen? Soll ich ob meiner Gedanken ängstigen oder schämen?
Und ich kuschle mich auf dem Schoß meines Liebhabers zusammen, lege meinen Kopf an seine Brust, kann aber ein feinsinniges Lächeln nicht verhindern – verrückte Welt, muss ich denken.
Er legt mir einen Arm unter meine Schultern, den anderen in meine Kniekehlen, und schiebt mich auf seinen Oberschenkeln zu Recht. Dann gibt er mir vor den Augen der anderen seinen besitzergreifenden – besitzanzeigenden Kuss. Und ich hoffe und wünsche, dass sie jetzt zu mir, zu uns hinsehen. Ich will, dass ihnen ganz klar ist, sie brauchen sich keine Hoffnungen auf mich zu machen. Abgesehen davon, dass es in unserer Kultur ja nicht nur um den Sieger der Bullenkämpfe geht, sondern eben auch um die Wünsche und das Wollen des umkämpften Weibchen. Und das bin in diesem Falle ja wohl ich.
Nicht, dass ich den Kuss jetzt und mit diesen Gedanken im Kopf wirklich genießen könnte, aber er gibt mir tatsächlich etwas das Gefühl, wieder ein kleinwenig das Gefühl, von körperlicher Sicherheit und Unversehrbarkeit. Und das gerade jetzt, wo mir auffällt, mein Hintern wurde durch meinem Liebhaber – absichtlich, unabsichtlich, ich weiß es nicht – den Beiden gut sichtbar zur Schau gestellt. Anus und Rosette wird ihnen quasi zum Betrachten angeboten, ebenso meine Schamlippen. Nur mein Kitzler und meine Vagina können sie nicht sehen. Sie liegen unter und verdeckt zwischen meinen Labien. Ooh, muss ich schadenfroh denken. Pech gehabt, ihr beiden!
Mein Liebhaber küsst mich noch einmal. Diesmal öffnet er mir mit seiner Zunge meinen Mund. Ich finde, es ist nicht der richtige Zeitpunkt für solche Spiele, die ich sonst sehr genieße, von denen ich zu anderen Zeitpunkten nicht genug bekommen kann. Aber ich begrüße es jetzt außerordentlich, dass er damit zeigt, ich bin sein! Und dann fährt er mit der einen Hand über meinen Oberschenkel.
Meine Beine werden nicht mehr durch ihn gehalten, sind aber noch angewinkelt. Unwillkürlich fallen sie etwas auseinander – nicht viel, aber wie viel doch? Um wie viel öffnet sich mein Schoß jetzt? Ich schließe meine Beine schnell wieder.
Und seine Hand, die Hand meines Liebhabers, liebkost nicht nur meine Beine, streichelt nicht nur über sie, er weist mit ihr ausdrücklich auf meinen PO und mein Geschlecht hin.
Genüsslich scheint er meine Pofalte nachzuziehen, verweilt dann kurz auf mit seinem Finge auf meinem Anus.
Wieder mein Gefühl, hey ihr beiden, scheint mein Liebhaber ihnen in der in aller Welt zu verstehenden Männersprache zu bedeuten, das ist ihr Hintern, ihr Anus, seht ihn euch an. Ich darf das jetzt machen, weil sie mein ist, weil sie mir gehört und ihr dürft nur zusehen. Das gestehe ich euch zu, mehr aber nicht.
Dann drückt er meine Labien auseinander und dringt mit einem, dann mir zwei Fingern in meinen Schoß ein, penetriert mich mit seinen Fingern vor den Augen dieser Männer.
Dieselbe Gestik, dieselbe Sprache, dasselbe Verstehen. Beide schauen mit gelangweilt gespielten Mienen zu und wünschen sich eigentlich, mich auf ihrem Schoß zu haben, mich zu ihrer Verfügung zu haben. Es ist schon etwas Gemeines meines Liebhabers ihnen gegenüber, mich vor ihren Augen so zu präsentieren und so – ich muss jetzt denken – zu benutzen und sie dürfen und können nur zusehen.
Aber meine Gefühlswelt beginnt verrückt zu spielen. Natürlich mag ich so etwas, genieße es, will, dass er immer wieder meinen Körper so nutzt, mich so erregt, meine Lust auch über diese Art steigert. Und ich mag es, wenn er es sieht, fühlt und hört, wie ich immer erregter werde. Es macht mich immer wieder an, wenn ich weiß, er beobachtet mich dabei. Nicht, dass mich sein Beobachten anspornt, nein, sein Beobachten erregt mich ungemein. Daher steigert sich normalerweise dabei meine Lust schlagartig. Das weiß er, hat es schon bemerkt und ausprobiert. Normalerweise erregt mich so etwas sehr, sehr sehr sehr.
Aber heute, vor diesen Männern? Es ist mir nur peinlich. Ich merke, wie mir das Blut in meinen Kopf schießt. Ich brauche nicht zu gucken, wo die anderen lüsternen Männer hin schauen. Ich weiß es, ich bin mir ganz sicher. Sie sehen dem Stoßen der mich penetrierenden Finger mit leidenschaftlichen und geilen Blicken zu, wünschten, sie wären an der Stelle meines Liebhabers.
Aber noch schlimmer wäre, sie dächten ganz anders, als ich es mir vorstelle.
Die geile Schlampe bekommt nicht genug, ihr ist egal, ob ihr jemand zusieht, lässt es sich überall besorgen, kann nicht genug bekommen …
Oder, die arme Frau hat so einen Bock zum Liebhaber und kann sich nicht wehren …
Beide Gedanken ließen mich im Boden versinken, wären schrecklich, wären mir wirklich unerträglich. Solch ein Flittchen möchte ich in ihren und vor allem meinen Augen nicht sein.
Aber ein Blick von mir genügt um zu erkennen, diese Art von Gedanken ist unbegründet. Sie verhalten sich letztlich doch so wie vermutlich die meisten ihrer Geschlechtsgenossen, sind einfach nur noch geil und können sich kaum noch zurückhalten.
Mein Liebhaber weiß mit mir zu spielen. Und wie es scheint auch mit ihnen zu spielen. Mein Blick zu den anderen genügt, um mir zu zeigen, ich darf sein Spiel genießen, es sind dann doch nur ganz normale Männer …

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