Dark Manor 33

Dark Manor 33
Kleine und große Engel

Andrew_K 2019

Ich bin tot. Das war so mein erster Gedanke, denke ich, als ich das ganze Weiß sah. Alles war irgendwie flauschig und verschwommen und nicht real. Und in der Luft lag der Geruch von Pia. Konnte das die Hölle sein? Wer hat behauptet, das die Hölle ein dunkler Ort ist, an dem Feuer und Qualen Tagesgeschäft ist? Das ist das Paradies für jeden Sadisten.

Nein Gott ist anders, der quält die Menschen richtig. Der gläubige Vanilla kommt in das ewige Fegefeuer. Der Sadist wird dazu gezwungen mit bildhübschen jungen Engeln das Gloria zu singen, aber sie nie auch nur anfassen zu dürfen. Und dann wurde ihm auch noch mit dem Duft der liebsten in Erinnerung gehalten, die man auf Erden zurückgelassen hat.

Und dann war da noch dieser Petrus, der alle naselang vorbei kam und was von Glück und von Kugeln erzählte, die fast alles Wichtige verfehlt haben und das ich ein harter Brocken sei und so.
Toller harter Brocken, vor allem toter harter Brocken. Was hatte mir meine Härte gebracht? Leid und Elend. Statt das die Welt eine bessere wurde, hatte ich die Büchse der Pandora geöffnet.

„So würde ich das nicht sehen“, sagte eine Stimme. „Ohne dich würde mich mein Vater noch immer suchen. Deine Methoden sind vielleicht ungewöhnlich, manche würden sagen inakzeptabel, aber am Ende wird durch dich alles gut.“

Die Stimme klang wie die von Alice bzw. Anita, wie immer sie sich nun nannte.

„Was bringt es, dass es am Ende gut geworden ist, es aber zu spät fürs Leben ist?“
„Warum zu spät fürs Leben? Ich bin gerade mal 24. Das Leben liegt noch komplett vor mir. Aber jetzt habe ich auch wieder mein erstes Leben wieder. Meine Mutter und meinen Vater, meine Schwestern. Und ich habe Tom, den ich ohne dich und Pia nie kennen gelernt hätte. Der mich führt und hält und ja manchmal auch bestraft, wenn ich es brauche. Immer wenn ich drohe zu verzweifeln. Aber den Anfang hast du gemacht.“

Ich verstand nicht, was dies bedeutete. Warum erzählte sie mir das? Was sollte es jetzt noch für einen Sinn machen, wenn ich trotzdem weiter auf der Wolke fest saß. Ich griff nachdem Schemen und erwischte auch etwas.

„Bitte Alice, red mit Petrus. Ich muss zurück. Zurück auf die Erde. Ich bin noch nicht fertig.“
„Martin, lass los, du tust mir weh.“

Ich ließ los.

„Wer ist Petrus?“
„Er meint mich“, sagte ein anderer Schemen, „ich werde sein Morphium etwas reduzieren, damit er wieder klarer wird. Schön dich mal wieder zu sehen, was machen die Füße?“
„Nachdem er sie erst wieder kaputt und anschließend wieder geheilt hat, bekomme ich langsam wieder Gefühl darin und in den anderen Stellen. Er ist genau so gut wie du, sieh zu, dass er schnell wieder auf den Damm und zu seinen Patienten kommt.“
„Zu seinem i*****len Forschungslabor.“
„Das die beiden Japaner am Leben erhält und wie ich hörte mit einer neuen Haut versehen hat, die wir hier aufgegeben haben. Dein Vater hat sie zusammen mit vier anderen deiner Patienten zu Martin gebracht und bisher leben sie alle noch. Auch der Motorradfahrer. Du hast sie ins Hospiz geschickt.“
„Ist ja gut, Vater hat da auch schon was angedeutet. Trotzdem, nur wegen diesem Mann habe ich mehr Bewaffnete hier im Haus als Patienten und der stinkt wie ein Iltis, weil Pia, seine Frau, meinen Krankenschwestern verboten hat, ihn überhaupt anzufassen. Sonst würde sie sie essen, hat sie gesagt.“

Ich hörte die verschwommenen Umrisse von Alice lachen.

„Okay, dann werde ich das mal machen, ich habe so einen Ritt schon hinter mir. Das macht irgendwie auch Spaß. Das Risiko gehe ich ein.“

Als nächstes spürte ich mich von meiner Wolke weg, in einen grünen Raum gezogen. Der war nass und warm. Ich spürte Hände an mir, die mich streichelten, vorne, hinten, oben, unten. An allen Stellen ein bisschen, an einer ausgiebiger. Tief drang ich ein und ich dachte an Pia. Oh wie ich dich vermisse, meine Pia.

„Ich weiß jetzt, was sie an dir vermisst“, sagte der Schemen, der vor mir kniete und ich spürte wieder die vollständige Umhüllung meines Schaftes.

Dann drehte sich der Engel um und flehte, sie zu einem erfüllten Engel zu machen, was ich ihr gewährte. Und ich dachte die ganze Zeit an Pia. Ich weiß nicht, ob ich die Erfüllung vollzogen habe. Ich weiß auch nicht, wie ich zurück auf meine Wolke kam, nur meine Laute war weg.

Als nächstes waren wieder nur die beiden flüchtigen Engel da. Die, die immer tuschelten und Vergleiche zogen.

„Mehr als Jan“
„Besser als Christian.“
„Sollen wir uns nicht trauen?“
„Hast du nicht die Bilder gesehen, die sie geschickt hat? Die meint das bestimmt ernst. Natascha hat da was angedeutet.“
„Aber Alice hat gesagt, dass es ihr Spaß gemacht hat.“
„Aber Alice hat auch gesagt, das Pia als Frau und Mutter härter drauf ist als ihr Mann, ob wohl die meisten vor ihm Angst haben.“
„Aber wir werden es nie erfahren, wenn wir es nicht probieren. Er soll wirklich richtig groß werden, sagt Alice. Vielleicht müssen wir ihn dafür gar nicht anfassen.“
„Du meinst wir bieten ihm eine Show und lassen ihn dann sitzen?“
„Seine Frau hat nur was von Anfassen gesagt.“

Inzwischen sah ich auch schon wieder klarer und als die beiden Engel zu mir kamen, war kein Leibchen mehr ihm weg, um ihre Formen zu verdecken. Sie knieten über je einem Bein und rieben sich daran, ließen meine Knie durch ihre Scham gleiten, durchnässten mit ihr Geilheit meine Verbände und keuchte und schrien ihre Lust heraus. Sie kneteten ihre Brüste, küssten sich gegenseitig und rieben sich ihre Perlen. Und mein Schwanz stand, aufrecht, voll ausgefahren und vollkommen ignoriert da.

Und ich hatte nicht mal die Kraft, es mir selber zu machen. Und ich blieb nicht alleine. Bald waren da viele Engel da und nicht wenige rieben sich und seufzen und vergrößerten noch meine Qualen. Bis dann endlich Petrus ein einsehen hatte und das in mehr als einer Hinsicht. Er schickte mich zurück.

„Guten Abend Frau van Düren. Ja, ihr Mann ist wach. Ja er steht schon, zumindest zum Teil. Nein um die Rechnung müssen sie sich keine Sorgen machen. Wir Regeln das mit einem Forschungsauftrag. Ja ich werde ihnen Geld geben und ich bekomme ihre Hautdruckertechnologie. Aber bitte, wenn sie es einrichten könnten, ihn morgen abzuholen? Er legt mir hier den ganzen Betrieb lahm.“

Ich hörte förmlich die Frage von Pia. Und die Antwort sprach Bände.

„Ja ein Bus mit Liegefläche wäre das geeignete Transportmittel. Ich werde das Morphium komplett absetzten, damit sollte vieles klarer werden.“

Das nächste, dass mir bewusst wurde, war der Schmerz. Ich biss die Zähne zusammen und schwang die Beine aus dem Bett. Nur mit Mühe konnte ich stehen. Ich suchte meine Sachen, aber nirgendwo war etwas zu sehen. An meinem Arm hing ein Tropf, der unablässig Flüssigkeit in mich drückte. An meinem Bett hing die Krankenakte. Ich nahm sie zur Hand und studierte sie. Okay Steckschuss in der Schulter entfernt. Zweimal gestreift, einmal durch, im Bein Hauptvene durchschlagen, da hatte ich Glück. Die Arterie und ich wäre bei den Engeln… Apropos Engel. Ich sah mich um und fand eine Tür und einen Knopf. Ich klingelte.

Kurze Zeit später kam einer der Engel und sah mir offen… nicht etwa ins Gesicht, sondern auf mein auf Halbmast stehendes Genital.

„Das gehört meiner Frau“, sagte ich. „Und nur ihr. Sie bestimmt die erlaubte Verwendung. Zuwiderhandlungen haben immer Konsequenzen.“

Der Engel schluckte tatsächlich.

„Wo sind meine Sachen?“
„Die haben wir nicht mehr.“
„Ausziehen.“
„Bitte?“
„Wenn Ihnen das lieber ist. Ausziehen, aber bitte sofort.“

Sie druckste herum.

„Junge Frau, sie sind ungefähr so groß wie ich. Wenn sie gleich bis zum Schwesternzimmer laufen, sind sie ein schöner Anblick. Ich werde jetzt hier rausgehen und ich dürfte nackt so einige erschrecken. Also, wie hätten sie es gerne?“

Ich ging zur Tür und nahm die Klinke in die Hand.

„Ist schon gut, ich mache es.“

Sie zog sich aus und ich sah ihren komplett nackten Körper und das Schultattoo.

„Eine Schülerin?“
„Ja, zweite Generation.“

Ich hob die Augenbraue.

„Ich kam im.zweiten Jahr der Schule dazu. Direkt am Anfang, entführt und weggesperrt. Das beste, was mir je passiert ist, aber manchmal fehlt es, das Abenteuer, der Reiz.“
„Also wenn du ein Abenteuer willst, in Dark Manor kann man so etwas bekommen, allerdings ist es nicht ganz Schmerzfrei.“
„Gegrillt werden nennt ihr nicht ganz Schmerzfrei?“
Ich lachte. „Das ist nicht das einzige, was wir anbieten.“
„Ja Alice hat manch einem von uns erregende Einzelheiten erzählt. Stimmt es, dass ihr eine Streckbank habt? Und einen Alienraum?“
„Wir haben auch einen Dschungel und einen Raum für Waterbording. Eine Hölle, eine Metzgerei, einen Schießstand mit Armbrüsten und einen Stasiverhörraum.“

Meine Aufzählung zeigte Wirkung. Ich sah, dass sie feucht zwischen den Beinen wurde.

„Darf ich“, fragte sie zaghaft.
„Wie gesagt, eine Berührung hat Konsequenzen.“
„Das hoffe ich doch.“
„Mindestens einen Monat und dann auf den Grill ist die Konsequenz“, kam.von der Tür und die junge Frau zuckte zurück. Zwei Sekunden später musste ich Pia wieder absetzen, weil der Schmerz in meiner Schulter explodiert war.

„Warum ist die nackt“, sie sah nach unten „und feucht?“ Pia sah die junge Frau böse an. „Unten steht ein Bus, du und die andere werdet da einsteigen. Wenn nicht, dann kommen morgen meine Männer und es wird doppelt so schrecklich.“

Die Frau floh aus dem Zimmer.

„Es könnte sein, dass du ihr und der anderen damit einen Gefallen getan hast. Alice hat ihnen erzählt, was wir alles schönes gebaut haben.“
„Die kleine Schlampe Alice soll mir bloß nicht mehr unter die Augen kommen. Aber darum kümmert sich ja Tom.“
„Wieso?“ fragte ich und legte den Kopf schräg.
„Sie hat sich von dir unter der Dusche ficken lassen, hat sie gesagt.“

Ich zog die Augenbrauen zusammen und überlegte. Ich war doch gerade erst wach geworden.

„Du weißt nicht, wo von ich Rede?“
„Das warst nicht du, die mich geduscht hat?“
„Nein.“
„Warum nicht?“
„Weil wir nicht zuhause sind. Ich musste alles alleine Machen, weil du dich von meiner Schwester hast täuschen und anschießen lassen. Deshalb musste ich meinen Vater und seine Männer gefangen nehmen und ich musste Jana abholen und voll die Domina spielen, weil du dich wieder opfern musstest.“

Die letzten Worte hatte sie unter Tränen in meine Brust gehämmert. Ich holte sie in meine Arme und hielt sie da fest, bis sie sich etwas beruhigt hatte.

„Du hattest also jede Menge Spaß.“
„Ja“, sagte sie in meine Brust.
„Ohne mich zu fragen, das geht aber nicht. Das kann ich so nicht stehen lassen.“
„Nein das kannst du nicht“, kam mit einem erwartungsvollen Seufzen.

Ich zog sie zum Bett, setzte mich und legte sie über meine Knie. Als ich ihr Hemd hob, entdeckte ich ihre Blöse und musste lachen.

„Was hast du, Meister… uh.“

Meine flache Hand war auf ihrem Gesäß gelandet.“
„Ich wollte grade auch nur mit einem knappen Longshirts der jungen Frau vor die Tür. Und jetzt hast du auch nicht mehr an.“

Pia kicherte und ich schlug ihr wieder auf den Hintern.

„Danke Meister, dass habe ich so vermisst.“
„Nicht nur du.“

Und ich massierte ihren wundervollen Hintern nach jedem Schlag, bis er schön warm und rot war. Danach ließ ich sie sich auf das Bett neben mir Platz nehmen und küsste sie, während ich mit leichten Schlägen auch ihrer Scham einheizte, bis es unter jedem Schlag nur noch klatschte und spritzte.
Ich begab mich über sie und stütze mich über sie. Ein kurzer Schmerz erinnerte mich, dass dies nun nur noch bedingt funktionierte, aber es hielt mich nicht davon ab, in sie vorzudringen. Mit langen etwas verkanteten Zügen, die jedoch nichts an ihrer Wirkung einbüßen, schob ich mich wieder und wieder in sie.
Es fiel mir schwer, den Rhythmus zu erhöhen, was sie bemerkte und sich mir hilfreich entgegen schob. Ich kniff sie in die Brust, was sie aufheulen ließ. Als sie mit ihren Zuckungen heftig kam, öffnete sich hinter mir die Tür.

„Herr van Düren, dann wollen wir mal sehen, ob wir … Okay, ich mache ihre Papiere fertig, über das andere können wir telefonieren und meine Krankenschwestern hätte ich gerne in einem Monat in einem Stück wieder.“

Und der Doc war wieder draußen.

Wir mussten beide Lachen.

„Irgendwie sammelst du bei jedem Außenaufenthalt Leute ein, warum und vor allem wie machst du das?“
„Pia, an den letzten beiden bist du schuld. Wer hat ihnen den gedroht, sie auf den Grill zu packen.“
„Das war zur Abschreckung, die wollen doch nicht wirklich auf den Grill, oder?“
„Nach dem sie mit Alice gesprochen haben und die ihnen erzählt hat, dass dies alles Fake ist, aber man trotzdem fast bis zum Ende es erleben kann, wollte zumindest die von eben unbedingt. Die wurde feucht, als ich von der Streckbank erzählte.“

Ich richtete mich auf. Etwas enttäuscht schaute Pia mir hinterher.

„Du hast noch nicht.“
„Ich warte bis zu Hause. Ich möchte auch meine anderen Mädchen in die Arme schließen.“
„Lea-Maria und Mia?“ fragte Pia unschuldig und bekam von mir eine Schlag auf den Oberschenkel. Pia kugelte sich ein.

„Du meinst nicht Mia und Lea?“
„Ich weiß, was du willst. Und jetzt bin ich ein ganz böser Sadist und sage dir, ich schlag dich nicht mehr. Komm lieber, ich will nachhause.“

Draußen vor der Tür am Bus standen schon meine beiden Krankenschwestern.

„Wer mit uns mit will, der muss Hinten einsteigen“, sagte Pia und öffnete die Hecktüren.
Ich sah die entsetzten Gesichter der beiden und warf auch einen Blick hinein.

„Pia?“
„Was denn, ich sollte doch Jana abholen, die Enkelin. Die ursprüngliche von dir entschärfte Ausstattung sah einfach zu Vanilla aus. Das hätten die nie abgekauft.“
„Und jetzt spießen wir sie schon im Bus auf?“
„Natürlich“, grinste Pia breit und hinterhältig.
„Da ist aber nur für eine Platz.“
„Dann muss die andere so an den Boden gekettet werden. Sie können ja auf halber Strecke tauschen.“
„Okay, sagte ich. „Einsteigen.“

Noch zierten sich die beiden, aber bevor ich die Türen vor ihnen schloss, stiegen sie beide ein und die Halterung offenbarten ihren Fake.

Pia fuhr schon eine Weile, da fragte sie, wie gut ich geheilt sei. Ich sagte, dass ich wohl noch etwas brauchen würde, mindestens 4 bis 5 Wochen. Das fand sie gut, denn sie hätte uns da etwas Arbeit in den Bunker geholt. Dann erzählte sie mir das Ende der Brigade X.

„Du hast alle Gefangen? Einfach so?“
„Naja, fast einfach so. KO Tropfen von Nicole haben auch einiges dazu beigetragen.“
„Aus meiner unschuldigen Frau wird ja eine richtig dominante Kämpferin. Das gefällt mir“, sagte ich. „Aber weh, das steigt dir zu Kopf.“

Ich stieß ihr in die Seite.

„He, ich fahre. Im Bunker darfst du mir wieder zeigen, wer Herr im Haus ist. Solang du nicht wieder versuchst, dich selber umzubringen.“
Ich hob die Hände: „okay meine geliebter Schatz.“
„Apropos Schatz. Mein Erzeuger hat auch einen Schatz im Bunker gesucht. Angeblich hunderte Millionen schwer. Kann mich nicht erinnern, so etwas gefunden zu haben.“
„Weil es nicht im Bunker lag. Es dürfte in einem Schließfach in der Schweiz liegen. Der Schlüssel war zusammen mit meines Großvaters Testament, oder was es darstellen sollte, in einem Baumhaus im Park versteckt. Wenn ich nicht einen beruhigenden Spaziergang durch den Park gemacht hätte, ich hätte ihn nicht gefunden. Und von der Menge des Geldes stand da auch nichts, ich erwarte da nicht viel. Es scheint so, als hätte schon er vielfach Schwein statt Mensch angeboten und hat die Frauen laufen gelassen. Meine Mutter ist angeblich Opfer geworden, nachdem er dem Oberboss der Jünger von Gor die Frau ausgespannt hat. Danach hat er sich aus Rache die komplette Familie Hirschberg geholt und drohte auch uns Kinder zu versklaven. Und da hätte er dann klein bei gegeben. Ich weiß ehrlich noch nicht, was ich mit den Infos soll.“

Wir schwiegen beide solange, bis wir am Bunker waren.

„Was machen wir jetzt mit denen?“ fragte Pia.
„Sie bekommen, was sie wollen. Die eine bekommt die Streckbank, die andere denke ich, wird im Alienraum ihre Freude haben. Und ansonsten will ich nur mit meiner Frau und meinen Mädchen ins Bett.“

Ich stieg gerade aus dem Auto, da kniete eine nacktes Kind vor mir.

„Pia?“

Pia schaute von hinter dem Bus hervor.

„Achja, dass ist Jana, die hat bewachten Ausgang. Die musst du auch noch gedanklich aufs Würzen vorbereiten.“

Ich zog eine Augenbraue hoch.

„Steh auf und dreh dich um. Beine auseinander und Hände auf den Boden.“

Ich bückte mich und schob mit den Fingern die Scham auseinander. Jungfrau, so ein Mist.

„Mädchen, wer soll dich entjungfern?“
„Der Gastgeber soll die Ehre haben.“
„Ich? Glaub mir, das willst du und ich nicht.“

Ich drehte mich zu Pia um.

„Hast du sie schon aufgeklärt?“
„Ja, nur geglaubt hat sie es nicht.“
„Na dann hat es vielleicht einen Sinn, das wir noch zwei Meatgirls für die Veranstaltung haben.“

Ich legte meine Hand auf den nackten Hinter, der daraufhin erzittert.

„Ist das Geschöpf schon gescannt?“
„Ja, Meister“, sagte Pia.
„Okay, ich möchte, dass du sie in der Hölle zusammen ankettest.“
„Das wird problematisch Meister. Die Hölle ist voll.“
„Wieso voll?“
„Irgendwo musste ich mit der Brigade X hin und da mein Meister in seiner unendlichen Weisheit bis auf vier alle Zellen aus dem Bunker gerissen hat, mussten sie ja wohin. Die Hölle hat einen Wasseranschluss, einen Bodenablauf und genug Ringe an der Decke um alle 36 aufzuhängen.“
„Okay, dann stecken wir erst einmal alle in eine Zelle.“
„Da steht nur je ein Bett.“
„Dann müssen sie halt zusammenrücken.“

Ich zog das Mädchen an den Haaren hoch. Pia hatte inzwischen meine Krankenschwestern befreit und vor mich hingestellt. Auch ihre Haare ergriff ich und zog sie Richtung Bunker. Ich nahm extra die romantische Strecke durch den Dolcettraum, damit sie einen Begriff davon bekamen, danach in den Fahrstuhl und nach unten. In der erstbesten Zelle sah ich einen Fuß am Boden, der verdächtig nach meinem aussah und dort bugsierte ich sie alle drei rein.
Oben in der Villa legte ich mich aufs Bett. Mir tat alles Weh. Doch als Pia zu mir kam und ihr Shirt von sich warf, war es wie weggeblasen. Und genau das tat sie auch. Ich wollte mit meiner Hand nach ihren Haaren greifen was sie abwehrte.

„Der Doc hat gesagt“, sagte sie in einer Atempause, „du darfst dich nicht überanstrengen. Also bleib liegen und genieße es.“

Ich ließ sie machen. Es war wirklich mal was anderes, nur benutzt zu werden. Obwohl ich ein untrügliches Gefühl hatte, dass dies nicht das erste mal war. Aus einem Grund musste ich ja die ganze Zeit den Geruch von ihr in der Nase gehabt haben. In Zwischen saß sie auf mir und ritt mich. Liebevoll, fast zärtlich, nutze die Länge meines Glieder in voller Länge knetete sich die Brüste.

„Von wegen kleiner Schlappschwanz“, flüsterte sie lächelnd.

Sie schien so vollkommen glücklich und erfüllt, dass ich mich fragte, ob es wirklich nur der Ritt war. Und weil ich auch immer mit der Spitze ihr Innerste berührte, war ich ziemlich schnell am Ende und ergoss mich in sie. Pia leckte mich noch schnell sauber und warf mir die Decke drüber.

„Ihr könnt jetzt reinkommen Kinder.“

Als erstes kam Mia, die etwas auf ihrem Rücken trug. Sie drehte sich um und Jannet plumpste aufs Bett. Diese robbte auf mich zu und legte den Arm um mich.

„Danke Papa, das du mich von der bösen Tante gerettet hast, die war voll gemein zu uns.“
„Danke mein Engel, dass du dich an dein Training erinnert hast. Aber jetzt musst du keine Angst mehr vor ihr haben.“
„Ich weiß, Papa. Mama und Tante Mia haben sie tot gemacht.“

Ich schaute zu den beiden und sie schauten Ernst. Als nächstes lief Lea Maria hinter etwas her, was über den Boden krabbelte.

„Sie krabbelt schon?“
„Nur wenn sie will“, grinste Pia. „Bei Papas Stimme scheint sie einen Turbo einzulegen.“
„Ich hoffe, nicht nur bei meiner.“
„Nein, die Stimmen von Jannet, Mia und mir funktionieren auch“, sagte Pia und hob Lena aufs Bett.

Mia und Lena wollten sich verabschieden, aber Mia hielt ich noch auf.

„Ausziehen.“
„Martin, auch wenn du ein echt toller Hengst bist, ich werde es nicht vor deinen Kindern mit dir treiben.“
„Das will ich auch nicht, ich will was anderes wissen.“

Mia hob das Shirt und ich sah die verkrustete Narbe auf ihrer rechten Brust.

„Miiiaaa!?“
„Ich hab dafür keine Zeit.“
„Wenn ich vor einer Woche weniger Glück hätte wie beim ersten mal, wirst du bald darum betteln, dass da ein Nippel ist. Ohne ihn kann die Milch nirgendwo hin. Wenn du wissen willst, wie sich das anfühlt, frag Pia.“
„Das fühlt sich geil an“, grinste Pia und ich fasste mir an den Kopf.
„Was hast du eigentlich mit Nili und Fleur vor?“ wollte Mia wissen.
„Wer soll das sein?“
„Die Frauen, die du hinter dir an den Haaren in den Bunker geschleift hast.“
„Die haben sich einen Ritt auf dem Spieße verdient“, sagte Pia, „weil sie Martins Intimsphäre nicht beachtet haben. Und wenn ich Alice in die Finger bekomme, werde ich jeden Raum und jede Attraktion an ihr testen“, sagte Pia weiter mit sehr grimmigen Unterton.
„Ich möchte auch Attraktionen testen“, meldete sich da Jannet.
„Welche meinst du?“
„Da wo es die große Maus gibt. Nach Amerika.“
„Ah die Attraktionen, die können wir natürlich auch mal besuchen.“
„Nächsten Monat würde passen“, sagte Mia nachdenklich. „Da könnten wir ein paar lose Enden erforschen. Mit so ein paar Abstechern bei bestimmten Personen. ZB. Mr Garmasche. Ich hoffe, dass es dafür nur nicht zu spät ist.“
„Mia, bitte, ich denke, das kann bis morgen warten.“
„Ja natürlich.“

Endlich war auch Mia draußen und ich hatte nur noch meine Familie um mich.

„Schön, dass du noch lebst“, sagte ein Gedanke in mir.
„Ja“, sagte ich in Gedanken, „ich hab mich schon mit Petrus angelegt, er solle mich zurückschicken.“
„Ich erwarte dich morgen im OP. Pia hat da jede Menge Arbeit eingesammelt.“
„Ja, mein Engel ich werde da sein.“

Die nächsten Tage waren anstrengend und blutig. Aber Gnade hatte ich für die Typen, die mir Jans Bot in den OP schleifte nicht. Sobald 50% Angebote für ihre Organe vorlagen, schlachteten wir die Kerle aus. In den Fahrzeugen, die wir unserem Fuhrpark zugeführt hatten, hatten wir Handys von ihnen vorgefunden, die zeigten, was die Typen mit Menschen veranstaltet hatten. Dagegen war ihr Schicksal human. Sie bekamen von ihrem Ende nichts mehr mit. 3 Herren verarbeiteten wir pro Tag. An manchen Tagen schafften wir auch 5 . Ich wollte sie so schnell wie möglich loswerden. Am 4 Tag hatte ich Pias Vater auf dem Tisch. Ich überlegte noch kurz, ob ich Pia rufen sollte, dachte dann aber, dass dies nur wohl schmerzliche Erinnerungen hervorrufen würde. Er war ein ganz normaler Spender, die seltenen Gene, die seine Töchter so einzigartig machten, kam jedenfalls nicht von ihm.

„Sie kommen von der Mutter“, sagte Nicole. „Ich hab in der letzten Woche deine Mutter behandelt, sie hat die Gene auch.“
„Warum haben dann meine Schwestern sie nicht.“
„Genetik, mein lieber. Man bekommt halt immer etwas von dem einen oder dem anderen. Bei deiner Mutter haben sich halt 4 mal die Gene deines Vaters durchgesetzt und bei der Mutter von Pia waren es halt ihre Gene.“
„Wie geht es ihr?“
„Deiner Mutter? Sie ist vollkommen in sich gekehrt und bekommt kaum was mit. Man muss sie ständig davon abhalten, sich nackt auf den Boden zu hocken und diesen mit einer Bürste zwischen den Zähnen zu putzen. Sie war vollkommen irritiert, als sie den Putzbot sah, den Jan gebaut hat. Sie hat geheult, dass sie jetzt keine Aufgabe mehr hätte und hat gebettelt, dass sie wieder putzen dürfte.“

Nicole sah zu mir herüber.

„Du solltest dringend mit ihr reden.“
„Was ist mit meinen Schwestern?“
„Sie hat sie nicht erkannt. Auch die anderen Mitglieder der Familie Hirschberg sind ähnlich verstört. Keine Ahnung, was die letzten 25 Jahre in dem Hotel passiert ist, aber angenehm war da nichts. Bei Beate denke ich, das sie etwas mehr als ein Jahr Kerzenhalter war. Eva und Hans hatten es kaum besser. Der Grund war, dass sie für andere Aktivitäten zu alt wurden. Beide waren mindestens 1 oder 2 mal schwanger. Wo die Kinder sind, können sie aber nicht sagen. Als ich Mia auf ihre Recherchen zum Thema Hirschberg angesprochen habe, wurde sie ganz zurückhaltend und hat gesagt, dass ich da nicht zu viel Wissen will.“
„Ich hab meine Schwestern gefragt, wir wissen von Großeltern, denen das Hotel gehörte, dann von einem Bruder und vielleicht ein oder zwei Tanten und deren Familie. Die Tanten haben glaube ich aber wohl nicht dort gewohnt, hoffe ich zumindest.“
„Wie gesagt, red mit Mia.“

Am Ende der Unterhaltung war Pias Vater Geschichte. Seine Reste landeten in einer Knochenmühle und alles wurde zu einer gleichmäßigen Pampe verarbeitet, im Kühlhaus gefriergetrocknet und dann als Bodybuilder Nahrungszusatz dem chinesischen Untergrund Markt zugeführt. Ich wollte nicht wissen, wie Mark an diesen Kontakt gekommen war. Ich fragte mich nur, was sie taten, wenn wir niemanden mehr lieferten.

Ich beschloss, diesen Abend mal mit Mia zu verbringen. Meine Schwägerin schien immer mehr auf dem Herzen zu haben und drückte damit langsam immer mehr auf die allgemeine Stimmung. Ich fragte mich, ob es daran lag, was ihr passiert war, oder ob es an der Recherche lag, die ich beauftragt hatte.

Als ich an ihrem Zimmer in der Villa klopfte, sagte Marc in meinen Geist, „wenn du Mia suchst, die ist bei mir. Aber gib uns bitte noch so 20 Minuten.“
„Okay, ich warte dann hier.“
„Könntest du dann bitte zu uns herunterkommen? Wir müssen beide mit dir sprechen.“

Oha, dachte ich. Das ist was Ernstes.

Ich vertrieb mir die Zeit damit, Jannet zu helfen, Lena zu füttern. Sie war so stolz darauf, das wir eine Möglichkeit gefunden hatten, dass sie das konnte und dass wir ohne einzugreifen sie einfach machen ließen. Wir hatten von Ines eine Schlinge nähen lassen, wo wir Lena hinein legten. Mit der Hand hielt sie dann die Flasche. Nur Windeln wechseln klappte nicht, da fehlte einfach der zweite Arm. Ich beobachte sie bei ihren Bemühungen und sah auch immer wieder das Zucken der unterentwickelten weil unnützen Muskulatur der fehlenden Gliedmaßen zucken. Ich fragte mich, ob wir schon soweit waren, dass wir ihr zumindest Teile des Körpers zurückgeben könnten.

„Können wir nicht“, hörte ich die Stimme in meinem Geist. „Wir müssen noch mindestens 7 Jahre warten, bis sie sich zu 90% entwickelt hat. Der Ersatzkörper würde sonst ihre Entwicklung zur Frau hemmen. Das werde ich ihr nicht antun.“

Nach 20 Minuten ging ich langsam Richtung Marcs Zimmer. Dort angekommen sah ich, dass sich einiges verändert hatte. Es schien so, als wäre Mia hier eingezogen. Zumindest schauten mir gerade zwei Köpfe über eine Decke hinweg erwartungsvoll und besorgt entgegen.

„Okay ihr beiden, was habt ihr so dringendes?“
„Wie lange kannst du meine Anwesenheit noch ertragen?“ wollte Mia wissen.
„Deine Anwesenheit? Ich denke, für immer.“
„Das ist gut, ich möchte nämlich bei Marc bleiben und der kann hier ja nicht weg.“
„Kann er schon, nur halt nicht so weit. Er müsste immer wieder zur Kontrolle hier her, alle drei Tage.“
„Also theoretisch könnten wir uns auch ein Haus im Dorf bauen?“
„Theoretisch, aber ist das nicht ein bisschen schnell? ihr kennt euch kaum.“
„Ich möchte halt nicht, das mein Kind ohne Vater aufwächst“, sagte Mia ernst.

Sie war schwanger? Oh Mist. war es tatsächlich passiert? Das sollte nicht passieren.

„Oh ich weiß nicht, ob du der Vater bist. Marc kann es auch sein. Er hat da deutlich mehr Chancen gehabt“, Mia küsste Marc.
„Und wenn wäre es Egal“, sagte Marc. „Dann wird das nächste meins.“
„Okay, ihr beide seit euch einig, aber warum seit ihr beide so bedrückt?“
„Wegen der Recherche. Sie hat gezeigt, dass so viel passieren kann. Was passiert, wenn ich im Einsatz wieder gefangen genommen werde und wieder an solche Typen wie meine Schwester und ihren Vater gerate? Wer kümmert sich dann um mein Kind? Marc kann das nur bedingt. Deswegen wollen wir, dass ihr beide unsere Paten seit, du und Pia.“
„Aber selbstverständlich bin ich gerne der Pate eurer Kinder.“

Ich beugte mich über Mia und küsste sie und anschließend küsste ich Marc auf die Stirn.

„War das eure einzige Sorge?“
„Nein“, sagte Mia. „Wir haben in der Woche, in der du nicht da warst, nach dem Verbleib einiger Personen gesucht. Ich habe da zwei Freunde, die haben uns dabei unterstützt. Sie beschäftigen sich eigentlich mit Internetkriminalität. i*****le Pornografie im besonderen. Snuffvideos. Sodomie. Kinderporno. Guro. Das Zeug aus diesen Hentais nur in echt. Das Darknet ist voll von dem Mist. Jedenfalls haben wir Marks Schwester und alle Hirschbergs gefunden. Die gute Nachricht ist, es hat damals nur deine Mutter und den großen Bruder erwischt, vor 25 Jahren hat der drei Kinder und lebte mit seiner schwangeren Frau im Hotel. Die schlechte ist, die Tante ist definitiv tot. Sie war danach noch sieben weitere mal schwanger. Ihre beiden Töchter auch, mindesten zwei mal. Von den Kindern der Töchter verliert sich die Spur sofort. Die Drillinge, die du mit mir gekauft hast, sind von deiner Mutter, und dein Onkel ist der finstere, zurückgezogene und halb verrückte Typ, der das Torhaus nicht verlassen will. Also von allen 20 Hirschbergs wissen wir derzeit von dreien, dass sie definitiv tot sind. 7 von ihnen habt ihr gerettet, deine Cousinen, dein Cousin, deine Mutter und ihre Drillinge. 4 Kinder deiner Cousinen haben wir noch nicht gefunden und bei den sieben Kinder deiner Tante wissen wir die Käufer. Es könnte problematisch werden. Sie sind alle bei Mitgliedern des Ordens.“

Sie machte eine Pause und schaute zu Mark.

„Und Marcs Schwester ist auch an die geraten. Sie ist auf Helgoland, zusammen mit einer deiner Cousinen.“
„Helgoland, was macht sie denn da?“
„Scheinbar arbeitet sie dort in einem Restaurant für diesen Mann.“

Ich sah ein Portrait eines Mannes, den ich sofort erkannte: Mr Garmasche.

„Wie lange sind die jetzt bei ihm.“ Ich war aufgesprungen.
„Wieso? Was ist los?“
„Das ist der Typ mit den Garmaschen. Er ist der letzte übrig geblieben Koch in Deutschland.“

Marc wurde weiß.

„Ich fahr sofort los.“
„Ich komme mit. Wenn dir was passiert, hab ich keinen Paten mehr. Und Pia keinen Ehemann.“

Mia schlüpfte schnell in ihre Sachen und sagte dann, dass sie noch in die Waffenkammer müsste.
Ich sah Marc an.

„Seit wann haben wir eine Waffenkammer?“
„Seitdem immer wieder Typen vorbei kommen, um uns anzugreifen. Die beschenken uns dann ja auch großzügig mit allem. Zum Beispiel haben wir im Dorf letzte Woche 20 Handys verschenken können, die jungen Leute waren begeistert.“
„Bist du Fertig?“ kam von hinter mir.

Ich drehte mich um und da stand Mia im Kampfanzug incl. Keflar-Weste.

„Hat Ines für mich gemacht“, meinte Mia auf mein fragendes Gesicht hin. „Können wir dann jetzt?“
„Okay ich zieh mich noch um.“
„Wir nehmen meinen Wagen und ich fahre.“ Mia grinste breit. „Auf deine Gefahr.“

Was sie damit meinte, merkte ich später. Pia fuhr ja rasant, Mia war kein Deut besser in ihrem Maserati. Das rot schwarze Geschoss wurde von ihr auch genau als solches behandelt. Sie fuhr grundsätzlich am Limit. Als die Grenze hinter uns lag und kein Tempolimit sie mehr stoppen konnte, flog sie mit 280 über die Bahn. Ich war froh, dass es Nacht war. So würde es wenige plötzlich auftauchende Schleicher geben. Auf der Höhe von Mönchengladbach löste sie ein vor ihr auftauchendes Elefantenrennen dadurch, dass sie zwischen den Lkw durchflog.

„Ich komme mir Grad vor wie Mike Lowrey und Markus Burnett“, sagte ich.
„Nur das du meine Schwester hinter meinem Rücken abgeschleppt hast und du keinen Pool im Garten hast“, grinste Mia.
„Trotzdem würde ich gerne meine Familie wieder sehen. Und hast du dir Gedanke gemacht, wie wir auf die Insel kommen?“
„Deswegen müssen wir uns ja beeilen. In 4 Stunden läuft die „Helgoland“ aus, die nimmt uns mit.“
„Eine Fähre?“
„Ein Zollkreuzer.“
„Ah.“
„Er kontrolliert verdächtige Schiffe schon auf hoher See. Aber er um ein drittel schneller als die Fähre.“
„Und wie willst du dafür sorgen, dass die uns direkt nach Helgoland bringen?“
„Meine Freundin hat den Schiffsplan gehackt, jetzt soll eine junge Kommissarin und ihr Partner nach Helgoland überführt werden, um dort einen Auftrag zu erledigen, nach einem Hinweis von Interpol.“
„Und das reicht?“
„Klar.“

3 Std und 52 Minuten später schleifte sie mich auf die Brücke der „Helgoland“, wo sie mich mit Martin Hirschberg, Kommissar, vorstellte und dem Kapitän die Papiere aushändigt. Weitere zwei Stunden später standen wir auf dem Westkaje der Insel Helgoland.

„Ich verstehe nicht, wie man sich auf so einer kleinen Insel mit seinem Geschäft wirkungsvoll verstecken kann? Hier kennt doch jeder jeden.“
„Mr Garmasche, oder soll ich lieber sagen Hellmuth Fischbeck, ist auf Helgoland geboren. Sie mögen in vielleicht eigenartig finden, aber er ist von hier. Da drückt man auch mal ein Auge zu, wenn in seinem Haus merkwürdige Leute auftauchen und er das ein oder andere junge Geschöpf an seiner Seite über die Promenade führt, dass sein Haus aber nicht wieder verlässt. Aber wenn man bei ihm zuhause ist, weiß man ja nicht, dass unter seinem Partykeller der ehemalige Militär Bunker ist, den die Engländer versucht haben zu sprengen. Er macht es wie du.“
„Und wen hoffen wir hier zu finden?“
„Helmuth hat für in zwei Tagen zum großen Fischkopfessen geladen, nur halt auf seiner Darknetseite. Geboten werden 5 Köstlichkeiten aus aller Welt. Verstehst du, was das bedeuten könnte?“
„Ja, dass der Maserati für den Heimweg etwas eng wird.“

Mia schaute mich an, als wenn ihr das erst jetzt auffiel.

„So aber erstmal sollten wir den feinen Herren mal besuchen.“

Das Haus stand in der Nähe der Klippe nach Süden hin über der Biologischen Anstalt. Nachdem ich geklingelt hatte, fragte eine männliche Stimme von innen, wer da sei.
„Die Post“, rief Mia und darauf öffnete sich die Tür.
„Ich hab eigentlich nichts bestellt“, wollte er wohl sagen, aber nach Sekunden hatten wir ihn in den Flur gedrängt und die Tür wieder hinter uns geschlossen.

„Hallo Helmut. Ich wollte mir mal deine Küche ansehen, nach dem du so sehr da mit geprahlt hast.“ „Van Düren. Ich dachte, sie sind tot. De Maupassant hat gesagt, sie wären tot.“
„Da hat sich wohl Herr De Maupassant geirrt. Leider kann er ihnen das nicht mehr persönlich sagen, er ist heute unerwartet schnell von uns gegangen.“

Er wurde weiß im Gesicht.

„Die anderen werden es erfahren.“
„Oh, dass hoffe ich doch.“
„Ihre Familie wird nicht mehr sicher sein, nie mehr.“
„Das war sie schon vorher nicht, sonst wäre meine Cousine nicht in ihrer Küche gelandet.“
„Ihre Cousine? Ich habe diesen Monat nichts gekauft, das wissen Sie.“
„Dafür letzten Monat“, kam von Mia. „Eine Asiatin, eine Schwarzafrikanerin, eine Blonde und eine Braunhaarige und eine amerikanische Ureinwohnerin.“
„Und wie es der Zufall so will Preisen sie gerade Fischkopfsuppe an, aus allen 5 Welten. Die würde ich wirklich gerne probieren“, sagte ich und lächelte ihn an.

Er wusste nicht, wie er reagieren sollte.

„Ich habe sie noch nicht zubereitet“, sagte er kleinlaut. „Das Fleisch muss noch gewässert werden.“ „Oh dann können wir den Werdegang sehen, da bin ich aber gespannt.“

Er schaute mich an und schien dann einen Entschluss zu fassen.

„Okay, ich zeig euch alles.“ Er wollte Richtung Haustür.
„Helmuth, Helmuth. Wir wissen doch beide, dass du nur in deinen Keller musst.“

Er hatte die Türklinke in der Hand, ließ sie dann aber los und führte uns in den Keller. Er ging um eine Theke und griff darunter. Als er wieder aufblickte, schaute er in den Schalldämpfer einer MP3.

„Hatte ich vergessen zu sagen, dass meine Leibwächterin einen nervösen Zeigefinger hat. Dann sei bitte so gut und leg die Waffe auf den Tresen.“

Er legte ganz vorsichtig die abgesägte Schrottflinte auf die Theke.

„Und nun weiter.“

Er drückte einen Knopf und in der Bar öffnete sich eine Tür. dahinter war ein langer Gang, der nach unten führte. Ich ließ ihn vor mir her laufen. Unten kamen wir in einen Raum, der dem ersten Dolcett Raum des Bunker sehr ähnelte. Der Unterschied lag im Tisch. Es sah aus wie ein liegender Pranger mit 5 Plätzen. Ich hatte eine dumpfe Ahnung, aus was für Schlüsseln gegessen wurde. Was bei der Suppe Fisch und was Kopf war. Nur wo waren seine Köpfe und der Rest davon?

„Und das ist beliebt? Das ist doch Verschwendung.“
„Den Rest verarbeite ich ein Woche später in Sylt, aber hier hören die Nachbarn die Schreie nicht, wenn die Suppe eingeschenkt wird.“
„Cuntsuppe hätte ich eher verstanden“, kam von Mia, die hinter mir Stand. „Da passt mehr rein und es ist weniger vorher drin.“

Ich sah zu Mia, die mit gut trainierter Kaltblütigkeit zurück sah.

„Und wo ist nun das Fleisch?“ wollte ich dann wissen.
„Neben an im Becken.“

Er führte uns in einen Bereich, wo ein langes Becken zusehen war. Dort drin hockten mit den Füßen an Ringe befestigt fünf Frauen in zehn Zentimeter tiefen Wasser. An der Wassermarke konnte man ablesen, dass sie bei Flut auf Zehenspitzen stehen mussten, um nicht zu ertrinken. Ihre ganzen Körper waren mit Schnitten überseht.

„Damit das Meersalz eindringen und das perfekte Aroma erzeugen kann.“

Was für ein Idiot. Der Körper verhinderte Aktiv das Eindringen von Fremdstoffen, so gut er es eben konnte. Aber ich wollte nicht wissen, wie sauber das Wasser war. Was ich aber auch sah, waren die kleinen Krebse, die überall in dem Becken herumliefen. Auch sie schienen sich für die Körper der Frauen zu interessieren. Ich war mir grade nicht sicher, ob sie noch lebten. Ich spürte aber die Wut in mir. Eine dieser Frauen war die Schwester von Marc, eine andere meine Cousine.
Mit einer schnellen Bewegung erfasste ich ihn am Hals und hebelte ihn ins Becken. Ich sprang hinterher und presste sein Gesicht unter Wasser.

„Ich weiß, warum ich euch nicht mit mir auf dem Markt haben will. Ihr habt einfach kein Respekt vor eurem Produkt und habt von nichts eine Ahnung. Und deshalb quält ihr es einfach nur unnötig. Ich würde es ja noch verstehen, wenn ihr dabei zuschaut und davon geil werdet, aber nein ihr quält nur so.“

Ich ließ ihn los und er versuchte wieder Luft zu holen und gleichzeitig vor mir weg zukommen.

„Mia Messer. Schneid die anderen Los.“

Mia hatte die Waffe eingesteckt und zwei Messer herausgeholt. Eines reichte sie mir, mit dem anderen ging sie auf die Frauen zu, die versuchten, vor ihr zurückzuweichen. Als sie die Frauen los Schnitt, aber nicht weiter beachtete, blieben sie ein paar Meter weiter apathisch sitzen. Ich schnitt in der Zwischenzeit den um Gnade flehenden Helmuth in Stücke, zumindest fast. Einen Teil seiner Muskeln hingen noch zusammen, die Bewegung würde aber extrem schmerzen. Ich achtete darauf, dass ich alle großen Adern verfehlte.

„Nur in der Tiefe kannst du überhaupt davon ausgehen, dass die Würzung erfolgt. Du wirst jetzt die nächsten Stunden spüren, was deine Meatgirls bei dir erleben dürften. Aber ich bin gnädig, ich binde dich nicht fest.“

Mit wenigen Schnitten trennte ich alle wichtigen Sehnen an Händen und Füße durch.

„Vielleicht wirst du ja gefunden. Dem kannst du dann erklären, was du hier unten so treibst.“

Ich stand auf und fasste an meine Schulter. Erst jetzt merkte ich wieder meine Wunden. Mühsam stieg ich aus dem Becken.

„Meine Damen, ich werde sie nicht aus dem Becken tragen können und Mia auch nicht. Und da ich nicht denke, dass sie bei dem Herren dort sein möchten, wenn die nächste Flut kommt, sollten sie uns folgen. Komm Mia.“
„Ja Boss“, sagte sie und stieg aus dem Becken.

Oben in der Bar setze ich mich auf einen der Hocker.

„Mia, ich brauch eine Pause. Könntest du oben nach etwas suchen, in dass wir die Mädels stecken können?“
„ZB Koffer?“
„Ich dachte zwar an Kleider, aber wenn es nur Koffer gibt, nehme ich auch die.“

Ich hätte meinen Mund halten sollen, denn später standen wir tatsächlich mit 5 Rollkoffern an der Fähre. Keines der Mädchen konnte den Geruch des Mannes am eigenen Körper ertragen. Drei Stunden später saßen wir zusammen gequetscht im Maserati. Ich wunderte mich wirklich, das wir die Tür zubekommen hatten.

„Mia?“
„Ja, Martin?“
„Warum rasen wir auf dem Rückweg schon wieder?“
„Weil ich es kann?“
„Aber beeilen müssen wir uns nicht mehr, oder?“
„Doch Nicole hat gesagt, du sollst spätestens um 12 wieder im OP sein. Heute stehen zwar nur 2 an, aber den Muskelberg macht sie nicht, soll ich dir ausrichten.“

Ich stöhnte. 36 Stunden Action. Pia würde mich hassen. Sie musste mich auf Vanilla setzen und ich fuhr zur Nordsee Leute verprügeln. Sie würde mir zurecht die Hölle heiß machen. Und mir anschließend ergeben die Peitsche in die Hand drücken. Ich versuchte zu schlafen.

Ich wurde am Bunker aus dem Schlaf herausgerissen.

„Wo warst du?“
„Frag Mia.“
„Ich frag aber dich. Denkst du eigentlich nicht, dass ich mir Sorgen mache?“

Ich stieg müde und mit übernächtigten Knochen aus dem Auto.

„Wenn du nicht tust, was der Arzt sagt, bekommst du eine Woche keinen Sex.“
„Wer leidet da mehr drunter. Ich oder du?“
„Und ich schlafe mit den Kinder im Kinderzimmer.“

Das fand ich jetzt nicht gerecht. War ich zum Spaß in der Gegend eingefahren? Nein.

„Hör mir genau zu, Weib. Es hat keinen Spaß gemacht.“
„Klar doch. Martin. Mit 6 geilen Weibern im Maserati durch die Gegend fahren ist total abtörnend. Klar doch.“

Sie hatte es geschafft. Ich war wütend. So wütend, dass ich ihr Gesicht auf die Fronthaube des Maserati presste und ihr Shirt hoch und den Slip herunter zerrte. Ich öffnete meine Hose und rammte meinen Schaft in sie. Sie war bereits wieder feucht, dieses Luder. Ich zog sie an den Haaren zu mir hoch.

„Du kleine geile Teufelin. Hast genau das erreicht, was du wolltest.“
„Ja, Meister. Bestrafe mich.“

Ich riss ihr das Shirt halb vom Körper um an ihre Titten zu kommen. Ich presste sie massiv zusammen, während ich erbarmungslos in sie hämmerte. Sie hielt sich mit ihren Händen an meinem Nacken fest, krallte sich regelrecht in ihn hinein, was garantiert Spuren hinterlassen würde. Fast gleichzeitig waren wir kurz vor dem kommen, als ich sie zurück auf die Haube schubste.

Ich zog jeden Fetzen Stoff aus, den ich am Körper trug und als Pia sich umdrehte, riss ich auch bei ihr den Stoff endgültig herunter und drang von vorne in sie ein. Ich küsste sie, während ich wieder in sie stieß. Unsere Zungen führten einen wilden Kampf aus und als wir kamen, krallte sie sich Armen und Beinen an mich und schrie ihren Orgasmus über den Hof.

„Ich hab doch gesagt, die geht dabei ab wie eine Rakete. Die steht da voll drauf“, hörte ich Mia aus dem Auto.
Pia verdrehte den Kopf und sagte „Oh. Die hab ich voll vergessen.“

Ich küsste Pia.

„Das kann mal passieren. Könntest du bitte mit Mia die neuen Versorgen? Ich muss in den OP.“

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